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Sind keine Disavow Dateien mehr für Google Abstrafungen nötig?

Google Pinguin Webinar

WEBINAR: Das Google Pinguin Update 4.0 ist da

- Erkenntnisse und Ausblicke -

Christoph C. Cemper der Gründer der LinkResearchTools (LRT) und Link Detox bespricht häufige Fragen, Erkenntnisse und erste Ausblicke.

„Weniger“ Bedarf nach disavowten Links von NutzerInnen?

Sind Disavow Dateien unnötig mit Google Pinguin 4.0?

In einem, für ihn typischen kurzen Statement, kommentierte Googles Gary Illyes, dass Google nicht mehr „darauf angewiesen“ sei, dass NutzerInnen schlechte Links disavowen.

Dies lässt sich scheinbar drauf zurückführen, dass Google Pinguin jetzt „more granular“ ist und somit die Auswirkungen des „Pinguin Signals“ auf verschiedenen Ebenen wie einer Seite, Directory oder Keyword-Gruppen spürbar sind.

Mit Link Detox unterstützen wir schon seit Jahren detaillierte Analysen aller dieser Aspekte und werden von unseren LRT Certified Professionals, wenn es um die Messung von einzelnen Verlusten geht, darin bestätigt.

Das Statement urteilt wohl ein bisschen vorschnell über den „Tod des Disavows“ oder dass es nicht mehr nötig wäre schlechte Links zu disavowen. Google hat das in keinster Weise gesagt oder bestätigt.

Was Gary Illyes jedoch schon bestätigt hat ist, dass durch Pinguin 4.0 spammy Links eher abgewertet werden.

Lesen Sie weiter  und erfahren Sie was das Statement tatsächlich bedeutet und wie Google Links zukünftig behandeln wird.

Ein paar Tage nach der offiziellen Pinguin Veröffentlichung hat Gary auf Twitter bestätigt, dass Google die Empfehlung für das Disavow Tool nicht aufgehoben hat.

 

 

Bezüglich vergangener Empfehlungen, können wir uns immer noch auf das Statement von Matt Cutts von 2013 verlassen. Das hat sich bis heute nicht verändert.

Was Gary Illyes jedoch schon bestätigt hat ist, dass durch Pinguin 4.0 spammy Links eher abgewertet werden, als dass eine ganze Seite zurück gestuft wird (aka abstrafen).

Tweet von Gary Illyes über das Google Pinguin Update auf LinkResearchTools

 

Sollte das wahr sein, sind das sehr interessante Neuigkeiten (auch wenn wir schon darauf warten, dass Googles EntwicklerInnen das alles lesen und Gary einbremsen), die folgende Konsequenzen nach sich ziehen:

  1. Google würde wieder den Einfluss von Links verändern – Pre-2012 stand es 0 zu 100 bezüglich des Einflusses. Nach dem Pinguin April 2012 stand ein hohe Risiko (-100) zu 0 zu 100% (kompletter Einfluss auf das Ranking).
  2. Alle SEO Versuche wären nicht nur schneller zu messen (wegen des Echtzeit Aspekts des Google Pinguin 4.0), sondern würde auch nur kleine Teile einer Seite beeinflussen.
  3. Aufgrund des begrenzten negativen Einflusses, der sich aus 2. ergibt, würde es bedeuten, dass aggressiveres „SEO Testing“ oder überspitzt gesagt „Link spamming“ wieder von vorne beginnen und ein neues Hoch erreichen könnte.
  4. Google hat bekannt gegeben, dass sie womöglich schneller und härter manuelle Aktionen durchführen, sollten sie eine Manipulation entdecken. Das liegt vollkommen im Bereich des Möglichen, aber schließt weder 2. noch 3. aus.

Google erwähnte, dass es für manuelle Handlungen und für andere Teile des Algorithmus genutzt wird.

Bis jetzt sieht es noch nicht danach aus, als wären alle Auswirkungen und Möglichkeiten des Google Pinguin 4.0 bereits analysiert oder vollkommen verstanden worden. Trotzdem sehen wir bereits Seiten fallen (teilweise zumindest), aber genauso Erholungen von dem vergangenen Google Pinguin 3.0 Abstrafungen.

Keinesfalls ist die Disavow Datei oder das Disavow Tool auf einmal nutzlos, nur weil Google hofft mehr spammy Links automatisch zu finden.

Es bleibt spannend, also bleiben Sie dran!

 

 

 

 

 

Real Time Google Pinguin

Christoph C. Cemper
Christoph C. Cemper ist der Geschäftsführer und Gründer der LinkResearchTools und Link Detox. Er ist ein bekannter und ausgezeichneter Experte in SEO, der 2003 mit Linkbuilding für seine Kunden begann, 2006 die LinkResearchTools entwickelte und diese seit 2009 als SaaS-Produkt vermarktet. Als das berühmte Google Pinguin Update dann 2012 die Regeln im SEO wieder veränderte, wurde Link Detox als Software zum Finden von schlechten Links und Ursachen für Google Abstrafungen veröffentlicht. Christoph hat bereits 2011 erstmals den Prozess des „Linkrisikomanagements“ vorgestellt. Im Jahr 2015 hat Christoph mit Impactana eine neue „Content Marketing Intelligence“ eingeführt, die als SaaS-Produkt den Erfolg von Content weit über den „social buzz“ hinaus misst und Content, Videos und Menschen findet, die Impact bewirken.
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1 Comment

  1. Swen on January 5, 2017 at 6:39 pm

    Das war ja mal richtig interessant. Wie sieht es denn mit künstlichem Linkaufbau aus? Beispiel man hat etliche Webseiten auf einem Server im Netz und verlinkt diese alle untereinander. Ist das Lnikspam?

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